Freitag, 13. Oktober 2017

Führer von Drohnen brauchen Führerschein

Seit dem 01.10.2017 brauchen die Nutzer von Drohnen ab 2 kg einen Drohnenführerschein. Desweiteren müssen die meisten Drohnen gekennzeichnet werden mit einer Plakette. Zudem brauchen die Führer von den Fluggeräten eine Haftpflichtversicherung.


Es wird geschätzt, dass etwa eine Million Fluggeräte dieser Art in Deutschland unterwegs sind. Da ist die Gefahr eines Unfalls groß. Schon seit April 2017 gilt ein Verbot der Nutzung über Wohngründstücke für Drohnen ab 250 g und auch Flughöhen von mehr als 100 m.

Der Führerschein für Drohnenführer darf nur von anerkannten Stellen des Luftfahrt-Bundesamts vergeben werden. Der Führerschein darf ausgestellt werden an Nutzern ab 16 Jahren. Dazu darf das Bundesverkehrsministerium eine Flugerlaubnis an Personen ab 14 Jahren ausgegeben werden. Jedoch nur wenn die Geräte nur zu Freizeit- oder Sportzwecke benutzt werden. Der ausgestellte Kenntnisnachweis ist jeweils gültig für 5 Jahre.




Die Kosten für den Führerschein sind bundesweit einheitlich geregelt.

Die Plakette, mit der die Geräte ab 250 g gekennzeichnet werden müssen, sollen aus feuerfestem Material bestehen und Name wie Adresse des Führers einer Drohne beinhalten.

Wie erwähnt, brauchen die Führer von Drohnen auch eine Haftpflichtversicherung
Meine Empfehlung ist, jeweils aber nachzufragen ob die Drohnen auch im Versicherungsumfang enthalten sind. Dann ist man sicher.


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