Samstag, 17. Februar 2018

Hunde aus Spanien und anderen Laendern

Paula überlegt, einen Hund aus anderen Ländern wie Spanien nach Deutschland kommen zu lassen. Es gibt verschiedene Länder, wo die Hunde nicht als Tier angesehen werden, sondern als Lebewesen der untersten Stufe. Entsprechend werden sie dort behandelt. Wie zum Beispiel, dass sie getreten werden, wenn sie auf der Straße rumlaufen.

Dabei haben die Tiere ja sonst keinen Zufluchtsort, außer die Straße. Das ist der einzige Ort, wo sie sich aufhalten können. Bei uns nennt man sowas "Straßenköter". Diese gibt es in anderen Ländern, nicht nur in Spanien, mehr als genug.



Es gibt Organisationen wie auch bekannte Menschen, die mithelfen, die Hunde nach Deutschland zu schaffen um ihnen hier ein neues Zuhause zu geben. So macht die ehemalige Moderatorin Margarethe Schreinemakers dort mit, diese Tiere hier zu vermitteln.

Nichts gegen das Engament von Margarethe Schreinemakers. Aber hier in Deutschland gibt es leider auch viele Hunde, die in Tierheimen sitzen und gerne ein normales Zuhause hätten. Jedoch kann man nicht die "Welt" retten. Überall gibt es "Elend". So auch unter den Tieren. Wobei hier vielfach das Verhalten von Menschen schuld ist, in solchen Ländern.

In Ländern wie Spanien, um jetzt nur mal bei dem Beispiel zu bleiben, leben Hunde in Rudeln auf der Straße. Sie sind die Gesellschaft eines Menschen in einer Wohnung gar nicht gewohnt. Und nicht jeder Hund kann sich diesbezüglich umgewöhnen. Sie werden zwar vor dem Transport nach z.B. Deutschland von einem Tierarzt untersucht und entsprechend behandelt und geimpft. Aber gegen die Gewohnheit mit anderen Hunden auf der Straße zu leben, kann man die Tiere nicht impfen.




Wenn man einen Hund aufnimmt, muss man auch bedenken, dass diese evtl. geistig gestört sind. Man weiß nicht, was die Tiere auf der Straße erlebt haben. Auch sind sie es gewohnt ihre Nahrung zu suchen. Sie werden nicht gefüttert.

Paula weiß aber auch, man kann natürlich Glück haben und ein "Prachtstück" bekommen. Man kann sich die Tiere ja nicht aussuchen, wenn sie aus anderen Ländern kommen. Sie werden geschickt. Aber nicht alle Hunde sind in irgendeiner Weise "gestört". Man weiß halt nicht, was sie vorher erlebt haben.

Die Kosten können hier bei etwa 250,- bis 300,- Euro liegen. Das ist natürlich unterschiedlich. Auch aus welchem Land das Tier dann kommt, davon hängen die Kosten ab. Man kann es also nicht generell sagen. Man kann nur bei den entsprechenden Organisationen nachfragen.

Auch hier überlegt Paula. Es gibt ja schließlich in Deutschland genug Hunde, die in Tierheimen auf ein neues Zuhause warten. Auch wenn ihr die Tiere aus diesen Ländern auch leid tun, die auf der Straße leben und sich ihr Futter immer suchen müssen. Dabei von Menschen geschlagen und getreten werden. Nimmt sie also den bequemen Weg über den Züchter oder verhilft sie einem Tier aus dem Tierheim oder einem fernen Land zu einem neuen Heim? Sie weiß es nicht.

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