Freitag, 23. Februar 2018

Meine Private Arbeitslosenversicherung

Man muss immer mit einer Kündigung rechnen. Schon allein daher, weil es ja sein kann, dass ein Unternehmen geschlossen wird. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Meist ist es die Unfähigkeit gewisser Leute an gewissen Stellen. Aber letztendlich entscheident der Inhaber des Unternehmens, was passiert. Als Arbeitnehmer hat man i.d.R. keinen Einfluss darauf. Man kann nur sehen, dass man selber abgesichert ist.

Zwar ist man gesetzlich durch die Arbeitslosenversicherung abgesichert. Aber hier bekommt man natürlich kein Vermögen. Es ist nur ein Teil von dem, was man bisher verdient hat. Entweder muss man vorher schon die Ausgaben regeln um evtl. darauf vorbereitet zu sein, oder man muss sich zusätzlich absichern. So kann man sich mit einer privaten Arbeitslosenversicherung auch gegen die Folgen einer Entlassung absichern.

Einkommen nicht komplett verplanen


Die meisten Leute machen ja den Fehler und nutzen ihr Einkommen komplett aus. So werden Kredite aufgenommen, die Raten müssen bezahlt werden, zum Beispiel für ein neues Fahrzeug oder andere Dinge. Aber wenn man arbeitslos wird, bricht die ganze Berechnung wie ein Kartenhaus zusammen.

Man kann seine monatlichen Kosten dahin gehend reduzieren, dass diese durch das Arbeitslosengeld abgesichert sind. Wenn man kein Kind hat kann man hier mit 60 % vom Arbeitslohn rechnen, mit Kind ist es mehr. Wenn man das ganze Einkommen im Monat verbraucht, kann es zu einem bösen Engpass kommen, sollte die Arbeitslosigkeit eintreten. Ganz dramatisch wird es dann, wenn man nach einem Jahr von ALG2 leben muss.

Eine private Arbeitslosenzusatzversicherung kann helfen, die Differenz zu schließen. Wenn man diese abschließen will, muss das bestehende Arbeitsverhältnis ungekündigt sein. Es gibt hier gewisse Dinge, die man jedoch beachten sollte. Folgende Dinge sind ausgenommen:

- Probearbeiten
- Ausbildungen
- Wochenarbeitszeit von weniger als 15 Stunden pro Woche
- Befristete Arbeitsverhältnisse
- Arbeitsverhältnis darf nicht gekündigt sein
- Lohn und Gehalt muss mindestens 1000,- Euro betragen im Monat
- Es darf kein familiäres Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bestehen
- Der Antragsteller muss einen deutschen Hauptwohnsitz haben

Je nach Versicherung sollte man aber genau prüfen, welche Bedingungen hier Bestand haben.
In den ersten 3 Monaten besteht der Schutz i.d.R. noch nicht. Der Versicherungsfall tritt ein wenn eine betriebsbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber ausgesprochen wird oder wenn ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen wird.
Die Versicherungssumme kann zwischen 100 und 1000 Euro pro Monat abgeschlossen werden. Jedoch für höchstens 21 Monate.

Man sollte jedoch vor dem Abschluss einer solchen Versicherungen die Leistungen genau prüfen und vergleichen.

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