Sonntag, 4. März 2018

Wie werde ich aktiver und motiviere mich?

Es ist nicht immer als Faulheit zu bezeichnen oder Trägheit. Manchmal wird man einfach demotiviert durch den Verlauf des Lebens.

Also wenn du träge bist, das ist nicht immer Faulheit. Manchmal kannst du einfach nichts dafür. Dann ist das Leben einfach nicht gut gelaufen.



Aber wichtig ist, dass du aus dieser Trägheit wieder raus kommst. Du musst dich motivieren und wieder aktiv werden. Aber wie machst du das?

Ändere deine Einstellung


Zuerst musst du mal deine Einstellung ändern. Überlege, was dein Ziel ist. Wo willst du hin? Und wo stehst du gerade? ist das noch ein weiter Weg dahin, wo du hin willst? Das musst du dir bewusst machen. Nicht einfach irgendwas machen. Sondern einen Plan verfolgen. DAS ist wichtig. Ein Punkt, an dem du nicht drumherum kommst. Am besten schriftlich. Damit du es sehen kannst und es dir bewusst wird.

Trägheit ist nicht das Problem. Es ist eher als Symptom anzusehen. Das passiert, wenn du überfordert bist oder warst. vielleicht auch müde bist. Oder gar ängstlich. Mache dir bewusst, wie es dazu kam. Wo das Problem liegt.





Mache dir dein Problem bewusst


Das geht natürlich nur, wenn dir bewusst geworden ist, wo dein Problem liegt und was der Grund für die Faulheit ist. Manches lässt sich beseitigen. Manches nicht, Wie zum Beispiel der Tod eines nahestehenden Menschen.

Konzentriere dich auf DIESES Problem. Wenn du es bereinigen kannst, dann bereinige es. Aber wichtig ist: DU BRAUCHST AUCH PAUSEN! Wenn du jung bist, kannst du es vielleicht leichter "wegstecken". Wenn du älter bist, ist das nicht mehr so einfach. Aber du brauchst Pausen. Danach wird sich deine Leistung noch steigern.

Wenn du eine große Aufgabe hast, die du bewältigen musst, überlege, ob du sie in mehrere kleine aufteilen kannst. Dann ist der "Berg" nicht so groß, den du hochsteigen musst.

Wenn du schon müde bist vom Leben, dann gönne dir die Ruhepausen. Mache Pausen und schone Körper und Geist. Wenn dein Tagesablauf dies eher "verbietet", dann verzichte auf gewisse Dinge und lasse sie weg oder erledige sie nur bedingt. Hier ist es auch wieder wichtig, dass du dir alles aufschreibst, damit du nichts vergisst oder "übersiehst".

Sind Trauer oder Traurigkeit der Grund für deine Trägheit, so werden sie mit der Zeit weg sein. Auch wenn es mal länger dauert. Du musst der Sache die Zeit geben, dass du sie verarbeiten kannst. Auch wenn es manchmal "verblüffend" ist, wie lange das manchmal dauern kann. Aber du darfst dich auf keinen Fall unter Druck setzen. Denn das hilft überhaupt nicht.

Beginne klein und entwickle Routinen


Du darfst dir auf keinen Fall zu viel vornehmen. Fange mit 2-3 Dingen an, und mache diese jeden Tag. So gewöhnst du dich wieder daran, Aufgaben zu erledigen. Erinnere dich an "die gute, alte Zeit". Also noch alles in Ordnung war. Wie warst du da? Willst du dort nicht gerne wieder hin?

Vielleicht warst du ja mal aktiv und erfolgreich. Wie bist du dahin gekommen? Willst du da nicht wieder hin? Erfolgreich beim Umsetzen und erreichen deiner Ziele.

Mache dir einen Plan, wie du das Ziel erreichst. Nimm dir dabei nicht zu viel vor. Nur das Nötigste. Und mache Dinge, die du dann regelmäßig machst. Zum Beispiel täglich. Es muss zur Routine werden. So nimm dir zum Beispiel nicht vor, plötzlich täglich deine komplette Wohnung aufzuräumen. Sondern fange mit einem Zimmer an. Ich sage mal als Beispiel die Küche. Räume hier täglich auf und mache sauber. Wenn du dich daran gewöhnt hast, kannst du dies später ausweiten. Wie hier zum Beispiel täglich ein weiteres Zimmer dazu nehmen.





Deine Einstellung muss positiv werden


Vielleicht hast du mal eine Aufgabe nicht zu deiner Zufriedenheit erledigt. Vielleicht ist es nicht so gelaufen wie gedacht. Dann ist es halt so. Davon geht die Welt nicht unter. Dann sage dir einfach, den Rest erledigst du später. Zum Beispiel am nächsten Tag. Na und? Wenn es nicht dringend ist, Dann ist es halt so. Du musst dir schon bei der Planung Prioritäten setzen. Muss der Raum heute aufgeräumt sein oder hat es noch Zeit bis übermorgen? Dann mache es halt morgen, wenn du es heute nicht schaffst. Das reicht auch schon mal. Und du hast zum Beispiel noch den Morgen vom Übermorgen als Notfallpuffer drin.

Das ist nicht nur eine Erleichterung. Du merkst auch, es funktioniert und das ist wieder sehr positiv für dich. Deine Einstellung stellt sich positiv ein. Jedes Erfolgserlebnis sorgt für eine positive Einstellung.

Denke an das Ziel


Du musst dir immer bewusst machen, was du am Ende davon hast. Was hast du davon, wenn du deinen Plan umsetzt? Du hast ein Ziel, welches du erreichen willst. Und was bewirkt dieses Ziel? Was ist dein Vorteil davon? Daran musst du denken. Nicht an der "Arbeit", die du bis dahin hast. Denn es hat ja einen Grund, warum du das alles machst.

Und daran solltest du denken. Was hast du davon, wenn es dann zum Beispiel aufgeräumt ist? Weniger Druck falls jemand überraschen kommt? Mehr Ordnung in deiner Umgebung? Einen besseren Überblick darüber, was du hast?

Das ist in dem Fall das Ziel. Da willst du hin. Und das muss auch wie gesagt nicht an einem Tag passieren. Mach es langsam. Immer mit der Ruhe. Auch mit kleinen Schritten, kommst du zum Ziel.

Deine Ziele müssen messbar und erreichbar sein


Es nutzt nichts, wenn du dir ein Ziel setzt wie, du willst im folgenden Monat 50000,- Euro verdienen. Das ist doch sehr unrealistisch. Setze dir ein Ziel, welches erreichbar ist. Dazu muss es messbar sein. Also ein Ziel wie "Meine Wohnung soll aufgeräumt sein" ist kein Ziel, das ist ein Wusch. Ein Ziel wäre, am 31.03. ist der Müll aus der Küche weg. Damit hast du einen bestimmten Zeitpunkt (31.03.) und das Ziel, das messbar ist. Denn du siehst ja wenn kein Müll mehr rumliegt.

Dazu kannst du dir zum Beispiel Bilder aus dem Internet besorgen von einer aufgeräumten Küche. So wie das hier:


Dieses Bild kannst du z.B. als Desktop Hintergrundbild nehmen, so das du es immer wieder siehst. Dies motiviert dich dann weil du das auch haben willst.

Es wird dich auch motivieren, wenn du eine Liste hast und immer mehr Punkte abhaken kannst, weil du sie erledigt hast. So hat solche eine Liste den doppelten Effekt. Du behältst den Überblick, und es motiviert dich wenn Punkte erledigt sind.





Überprüfe deinen Weg


Prüfe regelmäßig, ob du noch auf "deinem Weg" bist. Auf dem Weg, um dein Ziel zu erreichen. Wenn nicht, dann korrigiere den Weg. Du wirst ja erkennen, ob der Weg richtig ist und dich zum Ziel führt.


Fazit


Auch hier musst du wieder planen. Deinen Weg planen und dein Ziel damit im Auge behalten. Der Erfolg, deinem Ziel näher zu kommen, wird dich auch  motivieren.

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